Liebe Leserin, lieber Leser

Ich erlebte im vergangenen Jahr eine pulsierende Bibliothek mit vielen attraktiven Angeboten für alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer. Studierende schätzten den Lernplatz in der Zentralbibliothek Zürich, Forschende fanden einen idealen Raum für ihre Recherche vor und wissbegierige Zürcherinnen und Zürcher liessen sich durch unsere Aktivitäten inspirieren und nutzten den Ort der ZB Zürich zum Gedankenaustausch. Es freut mich sehr, dass nach den zwei Jahren der Pandemie unsere Kundinnen und Kunden den Weg in die ZB Zürich wieder gefunden haben.
Das vergangene Jahr war geprägt von einer beginnenden, engen Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Zürich (UB), die im Januar den Betrieb aufnahm. Es galt – und gilt im Übrigen weiterhin – Synergien zu nutzen. Wir verfolgen gemeinsam das Ziel, eine leistungsstarke und wirksame Partnerin für Forschung und Lehre zu sein, mit effizienten und innovativen Produkten aus einer Hand unseren Kundinnen und Kunden exzellente Services zu bieten und das schriftliche Kulturgut Zürichs Forschenden und einer breiten Öffentlichkeit adäquat zugänglich zu machen. Erste Schritte konnten wir bereits umsetzen und schöne Erfolge verzeichnen. Im Artikel «ERFOLGSGESCHICHTEN DER ZUSAMMENARBEIT» gehen wir näher darauf ein.
Es war mir zudem eine grosse Freude, dass wir zwei publikumswirksame Ausstellungen durchführen konnten. Die Ausstellung «INS LICHT GEZEICHNET» thematisiert Entwurfszeichnungen für Glasmalereien und entstand in Kooperation mit der ETH Zürich, dem Kunsthaus Zürich und dem Schweizerischen Nationalmuseum. Unsere zweite Ausstellung «WIND UND WETTER» widmete sich dem Zürcher Universalgelehrten Johann Jakob Scheuchzer. Er nahm nicht nur als erster Schweizer barometrische Höhenmessungen vor, sondern erhob auch instrumentelle meteorologische Daten und arbeitete an einem europäischen Netzwerk zur Wetterbeobachtung und Wettervorhersage.
Nun lade ich Sie ein auf Entdeckungsreise zu gehen, denn auch in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen den Jahresbericht als digitales Magazin, angereichert mit Audio- und Videobeiträgen, Bebilderungen und interessanten Zahlen zu den vielfältigen Tätigkeitsfeldern unserer Bibliothek.
Sollten wir Sie, so hoffe ich, «gluschtig» machen auf mehr, verweise ich an dieser Stelle gerne auf unseren «ZBlog». Hier berichten wir über Themen, die uns im Jahresverlauf gerade beschäftigen. Immer sehr lesenswert ist auch unsere Kolumne «Perlen der ZB», die ebenfalls auf der Webseite der ZB Zürich zu finden ist und faszinierende Stücke aus unseren Sammlungen in kurzen Portraits vorstellt.
Christoph Meyer, lic. iur. RA
Vizedirektor & Direktor ad interim